Rotgeschmorte Kichererbsen
(Mit Soyasauce, Reiswein Sternanis und Zimt)
Gewöhnlich passen rotgeschmorte Gerichte (mehr über diese Technik) mit ihren wärmenden Aromen von Reiswein, Sternanis und Zimt eher in die kühlere Jahreszeit. Diese Kichererbsen jedoch sind derart beliebt bei den Gästen von Ren Zilin, dass sie das ganze Jahr hindurch auf der Karte stehen. Da der Herd bereits geputzt war, musste Geheimagent Hektor Maille diese Erbsen an einem heissen Abend in Peking kalt verzehren – natürlich aber schmecken sie besser noch warm.
Zubereitung
1. Man kann die Kichererbsen schon am Tag zuvor in Wasser einweichen und dann rund 1½ Stunden kochen (etwa nach einer Anleitung, wie sie sich hier findet). Oder aber man kocht die Erbsen am Tag selbst etwa zwei Stunden lang in leicht sprudelndem Wasser. Auf jeden Fall sollten die Erbsen, bevor sie weiter verwendet werden, zwar ansatzweise weich sein, jedoch noch sehr deutlich Biss haben, etwas zu viel Biss vielleicht sogar. So wie so gibt man sie zum Ende der Kochzeit in ein Sie und lässt sie gut abtropfen.
2. Das Öl in einem möglichst schweren und vor allem möglichst gut schliessenden Topf erwärmen. Die abgetropften Kichererbsen darin anziehen lassen.
3. Die Gewürze (Ingwer, Anissterne, Zimt, Pfeffer, Szechuan-Pfeffer und Chili) unterheben und ganz kurz mitziehen lassen. Ablöschen mit Sojasauce, Reiswein und Wasser. Zucker beigeben. Alles gut vermischen, aufkochen lassen, Hitze stark reduzieren, Deckel aufsetzen und alles rund eine gute Stunde lang schmoren lassen. Etwa alle 15 Minuten kurz umrühren. Wenn der Topf schlecht schliesst, kann es sein, dass man während der Garzeit zusätzlich etwas Wasser beigeben muss.
3. Zum Schluss sollten die Kicherbsen die meiste Sauce aufgesogen haben.
TIPP
Man kann dem Erbsengericht eine zusätzliche Note geben indem man zum Schluss etwa 4 EL Chingkiang-Reisessig untermischt.
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