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Das delikate Innere der Drumsticks ist von einer holzig-fasrigen Schale umgeben, die auch nicht weich gekocht werden kann.

  Drumsticks

Familie

Moringaceae (Moringagewächse oder Bennussgewächse)

Weitere Namen

Wissenschaftlich: Moringa oleifera

Deutsch: Meerrettichbaum, Pferderettichbaumu

Englisch: Horse radish tree

Nährwert

Drumsticks sind sehr reich an Vitamin A, C, Kalzium und Kalium.

Weiterführende Links

Literatur Früchte und Gemüse

Glossar Botanik

 

Drumsticks

Die Früchte des Meerrettich- Pferderettichbaums werden 15 bis 120 cm lang, sehen aus wie Trommelschlägel und sind fast ebenso hart – weshalb sie in den englischsprachigen Ländern Drumsticks genannt werden. Der Pferderettichbaum gehört zur Familie der Moringagewächse, die nur aus nur einer einzigen Gattung besteht, nach der sie auch benannt wurde. Der Pferderettich-Baum stammt ursprünglich aus der Himalaya-Region, kommt heute aber weltweit in den Tropen und Subtropen vor – auch auf Santa Lemusa finden sich einige Exemplare.

Harte Schale – herrlicher Kern

Von diesem Vielzweckbaum können die Blätter, die Samen (für Öl), die Wurzeln (für medizinische Zwecke) und vor allem auch die Früchte verwendet werden. Die Blätter werden oft wie Spinat zubereitet – etwa mit Linsen oder Kartoffeln. Sehr junge, unreife Früchte können wie Bohnen verkocht werden – sie werden bereist 40 Tage nach der Blüte geerntet. Im Handel findet man in der Regel etwas ältere Exemplare, deren zartes Inneres von einer zähen, holzig-faserigen Hülle umgeben ist, die sich auch nicht weich kochen lässt. Man kann diese Früchte schälen–- das feine Fruchtfleisch im Innern zerfällt jedoch dann beim Kochen. Oft werden die Drumsticks in rund 2 cm lange Stücke geschnitten und in Sambars oder andern Gemüsegerichten mitgekocht. Beim Essen muss man dann allerdings dann die harten Fasern ausspucken, was bei viel Sauce nicht eben elegant ist.

Am besten pur

Die Drumsticks haben einen ganz eigenen, vollen und ganz leicht bitteren Geschmack, der ein wenig an Artischocke, fast stärker noch an Spargel und auch ein bisschen an Avocado erinnert. Wegen dieses delikaten Aromas ist unsere liebste Zubereitungsart auch denkbar einfach: Man wäscht die Früchte und schneidet sie in rund 3 cm lange Stücke. Dann kocht man etwas Wasser mit ganz wenig Salz auf und lässt die Drumsticks darin fünf Minuten garen (die Früchte haben von Natur aus einen hohen Salzgehalt, weshalb man je nach Geschmack auch ganz auf Salz im Kochwasser verzichten kann). Abgiessen und sofort verzehren. Natürlich isst man nur das innere, weich gekochte Fleisch – zum Beispiel indem man die Früchte mit den Fingern oder den Zähnen öffnet und das Innere dann, ähnlich wie bei Artischocken, mit den Zähnen abzieht. Man kann etwas Zitrone zu den Drumsticks reichen – eigentlich aber schmecken sie pur am besten. Wir servieren sie am liebsten mit einem Glas Weisswein zum Aperitif.

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    Drumsticks

Erste Publikation: Februar 2008
Neue Publikation: 3. März 2009
Letzte Modifikation: 3. März 2009
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